Badoo ist eine Dating-App und -Website, die eine kostenlose Basisnutzung anbietet und darüber hinaus kostenpflichtige Premium-Funktionen verkauft, zum Beispiel priorisierte Nachrichten und die Anzeige deiner Likes. Das Abo kündigen dauert in der Regel unter zwei Minuten.
Wo du kündigst, hängt davon ab, wo du das Abo ursprünglich abgeschlossen hast. Das ist der entscheidende Punkt, den viele übersehen. Lies kurz weiter und du weißt genau, welcher Weg für dich der richtige ist.
Wie kannst du bei Badoo kündigen?
Je nachdem, wo du Badoo Premium abonniert hast, gibt es verschiedene Wege. Wer über Apple oder Google abonniert hat, muss dort kündigen und nicht bei Badoo direkt. Das ist wichtig, weil viele Nutzer versuchen, über die Badoo-Website zu kündigen, obwohl das Abo ursprünglich über Apple oder Google abgeschlossen wurde. Das funktioniert nicht. Die Kündigung muss immer dort erfolgen, wo das Abo abgeschlossen wurde.
Schau deshalb zuerst in deinen App-Store-Einstellungen nach, ob du dort ein aktives Badoo-Abo hast. Schauen wir uns alle drei Wege im Detail an.
Über die Website: Wer Badoo Premium direkt auf badoo.com abgeschlossen hat, findet die Verwaltung des Abos im eigenen Account. Melde dich auf badoo.com an und schau in deinen Kontoeinstellungen nach dem Bereich für Zahlungen oder Abonnements. Falls du dort nicht weiterkommst, wende dich an den Badoo-Support unter support.badoo.com.
Über den App Store: Wer Badoo über Apple abonniert hat, muss die Kündigung direkt bei Apple vornehmen. So geht es Schritt für Schritt:
Die Finanda App verbindet Konten, Depot und Versicherungen und zeigt dir Budget, Sparziele und Verträge in Echtzeit.
- Öffne die Einstellungen auf deinem iPhone oder iPad
- Tippe oben auf deinen Namen
- Wähle „Abonnements“
- Tippe auf „Badoo“ in der Liste
- Tippe auf „Abo kündigen“ und bestätige die Kündigung
Über Google Play: Wer Badoo über Android abonniert hat, kündigt direkt im Google Play Store. So funktioniert es:
- Öffne die Google Play Store App
- Tippe oben rechts auf dein Profilbild
- Wähle „Zahlungen & Abos“
- Tippe auf „Abos“
- Wähle „Badoo“ aus der Liste
- Tippe auf „Abo kündigen“ und folge den Anweisungen
Wie schnell ist Badoo gekündigt?
Die Kündigung über den App Store oder Google Play ist in unter zwei Minuten erledigt. Du tippst dich durch ein paar Menüs, bestätigst die Kündigung und der Vorgang ist abgeschlossen.
Nach der Kündigung kannst du Badoo Premium bis zum Ende des bereits bezahlten Zeitraums weiter nutzen. Danach wird nichts mehr abgebucht.
Ist Badoo jederzeit kündbar?
Ja, du kannst dein Badoo Premium Abo jederzeit kündigen. Sowohl Apple als auch Google erlauben die Kündigung von App-Abos zu jedem Zeitpunkt, ohne Mindestlaufzeit.
Achte aber darauf, dass du rechtzeitig vor dem nächsten Abrechnungsdatum kündigst. Wer zu spät kündigt, dem wird der nächste Zeitraum noch berechnet. Apple empfiehlt, mindestens einen Tag vor Ablauf des aktuellen Zeitraums zu kündigen. Bei Google Play gilt dasselbe Prinzip: Die Kündigung muss vor dem nächsten Abrechnungsdatum eingehen, sonst verlängert sich das Abo automatisch.
Was passiert nach der Kündigung von Badoo?
Nach der Kündigung läuft dein Premium-Zugang bis zum Ende des bereits bezahlten Zeitraums weiter. Du verlierst den Zugriff auf die kostenpflichtigen Funktionen erst, wenn dieser Zeitraum abgelaufen ist.
Schauen wir uns an, was das im Einzelnen bedeutet:
- Du kannst Badoo Premium bis zum letzten Tag des bezahlten Zeitraums normal nutzen
- Danach entfallen alle Premium-Funktionen wie die Anzeige deiner Likes und priorisierte Nachrichten
- Die kostenlose Basisnutzung von Badoo bleibt weiterhin möglich
- Dein Badoo-Konto bleibt bestehen, du verlierst keine Daten oder Kontakte
- Nach dem Ende des bezahlten Zeitraums wird nichts mehr abgebucht
- Du kannst jederzeit neu abonnieren und Premium wieder aktivieren
Warum kündigen Menschen ihr Badoo Abo?
Es gibt viele Gründe, warum Menschen ihr Badoo Premium Abo beenden. Manche haben ihr Ziel erreicht und eine Beziehung gefunden, andere nutzen die App einfach zu selten, um den monatlichen Preis zu rechtfertigen.
Schauen wir uns die häufigsten Gründe an:
- Zu wenig Nutzung: Wer Badoo kaum öffnet, zahlt für Funktionen, die er nie nutzt.
- Ziel erreicht: Wer eine Beziehung gefunden hat, braucht keine Dating-App mehr.
- Kosten sparen: Die Premium-Funktionen rechtfertigen für manche den monatlichen Preis nicht.
- Wechsel zu einer anderen App: Der Dating-App-Markt ist groß, und viele testen verschiedene Dienste.
- Abo-Überprüfung: Wer seine laufenden Kosten im Blick behält, kündigt auch Dienste, die er nur gelegentlich nutzt.
Ein guter Zeitpunkt zum Kündigen ist kurz nach der letzten Abbuchung. So nutzt du den bereits bezahlten Zeitraum noch vollständig aus und vermeidest eine ungewollte Verlängerung.
Welche Kündigungsfristen gelten bei Badoo?
Badoo selbst nennt im Hilfecenter keine konkrete Tagesfrist für die Kündigung von Premium-Abos. Die maßgeblichen Fristen kommen vom jeweiligen Zahlungsanbieter. Bei Apple-Abos gilt: mindestens einen Tag vor Ablauf des aktuellen Abrechnungszeitraums kündigen. Bei Google-Play-Abos muss die Kündigung ebenfalls vor dem nächsten Abrechnungsdatum eingehen. Wer zu spät kündigt, zahlt den nächsten Zeitraum noch vollständig.
Für Abos, die direkt über badoo.com abgeschlossen wurden, gelten die Badoo-AGB, die du unter badoo.com/de/terms einsehen kannst. Kündige im Zweifel lieber ein paar Tage früher, um auf der sicheren Seite zu sein.
FAQ: Badoo kündigen
Bekomme ich Geld zurück, wenn ich Badoo kündige?
In der Regel nicht. Nach der Kündigung läuft dein Premium-Zugang bis zum Ende des bereits bezahlten Zeitraums weiter, eine anteilige Erstattung gibt es dabei nicht. Bei Problemen mit unberechtigten Abbuchungen kannst du dich an den Apple-Support oder Google Play wenden, je nachdem wo du abonniert hast.
Kann ich mein Badoo Abo nach der Kündigung wieder aktivieren?
Ja, jederzeit. Du schließt einfach ein neues Premium-Abo ab, entweder direkt in der App oder über badoo.com. Dein Konto und deine Kontakte bleiben nach der Kündigung erhalten, du machst also dort weiter, wo du aufgehört hast.
Was passiert mit meinem Badoo-Konto, wenn ich das Abo kündige?
Dein Konto bleibt vollständig bestehen. Du kannst Badoo weiterhin kostenlos nutzen, hast aber keinen Zugriff mehr auf die Premium-Funktionen wie die Anzeige deiner Likes oder priorisierte Nachrichten. Das Konto kündigen und das Abo kündigen sind zwei verschiedene Dinge.
Warum funktioniert die Kündigung über die Badoo-Website nicht?
Das passiert, wenn du das Abo ursprünglich über Apple oder Google abgeschlossen hast. In diesem Fall musst du die Kündigung direkt im App Store oder bei Google Play vornehmen. Badoo selbst hat keinen Zugriff auf diese Abos und kann sie nicht für dich beenden.
Kann ich Badoo Premium auch pausieren?
Badoo bietet keine offizielle Pausier-Funktion für Premium-Abos an. Du kannst nur kündigen und später neu abonnieren. Da das Abo jederzeit kündbar ist und dein Konto erhalten bleibt, ist das aber kein großes Problem.
Woran erkennst du, wo du Badoo abonniert hast?
Schau in deinen App-Store-Einstellungen nach. Auf dem iPhone findest du das unter Einstellungen → dein Name → Abonnements. Bei Android öffnest du Google Play und gehst zu Profilbild → Zahlungen & Abos → Abos. Taucht Badoo dort auf, hast du dort abonniert. Falls nicht, wurde das Abo direkt über badoo.com abgeschlossen.
Muss ich Badoo kündigen, bevor ich mein Konto lösche?
Ja, das ist empfehlenswert. Badoo macht im Hilfecenter keine explizite Aussage dazu, ob das Löschen des Kontos automatisch ein aktives Premium-Abo beendet. Kündige deshalb zuerst das Abo über den jeweiligen Anbieter und lösche danach erst dein Konto, um ungewollte Abbuchungen zu vermeiden.
Wo findest du den Badoo-Support, wenn die Kündigung nicht klappt?
Den Badoo-Support erreichst du über support.badoo.com. Dort findest du Hilfeartikel und eine Kontaktmöglichkeit für Anfragen. Bei Abos über Apple oder Google Play ist der jeweilige Support der erste Ansprechpartner, da Badoo keinen direkten Zugriff auf diese Abos hat.
Uwe Lätsch ist Gründer von Finanda und begleitet seit über 15 Jahren Menschen bei Geldthemen. Er schreibt über Altersvorsorge, ETFs, Versicherungen und den Alltag mit Finanzen, immer verständlich und ohne Verkaufsdruck.