Outbank bündelt über 4.500 Banken, Kreditkarten, Depots und Krypto-Wallets in einer einzigen App, und das mit einem Datenschutz-Ansatz, den kaum ein Konkurrent so konsequent umsetzt. Alle Finanzdaten bleiben verschlüsselt auf deinem Gerät, nicht auf einem fremden Server.
Wir haben die App mehrere Wochen im Alltag genutzt: Konten verknüpft, Umsätze kategorisiert, Überweisungen direkt aus der App angestoßen. Was dabei aufgefallen ist, was gut funktioniert und wo Outbank Grenzen hat, liest du hier.
Was ist Outbank?
Outbank ist eine Multibanking-App, die deine Konten, Kreditkarten, Depots und teils auch Krypto-Plattformen in einer einzigen Oberfläche zusammenführt. Statt dich bei jeder Bank einzeln einzuloggen, siehst du alles auf einen Blick.
Hinter der App steckt die Outbank GmbH aus Vilshofen an der Donau in Bayern. Das ist ein echter Pluspunkt: Als deutscher Anbieter unterliegt Outbank strengen Datenschutzregeln, und das spürt man im Produkt. Das Besondere ist die konsequente lokale Datenspeicherung. Deine Finanzdaten liegen verschlüsselt auf deinem Gerät, nicht auf einem Server des Anbieters. Damit setzt sich Outbank deutlich von vielen Wettbewerbern ab, die auf Cloud-Speicherung setzen.
Welche Funktionen bietet Outbank?
Outbank bringt alles mit, was du von einem soliden Finanzmanager erwartest, und ein paar Extras obendrauf. In unserem Test hat besonders die direkte Überweisungsfunktion überzeugt: Du musst nicht in eine andere App wechseln, sondern erledigst die Überweisung direkt aus Outbank heraus. Das spart im Alltag echte Zeit.
Verfügbar ist Outbank auf iOS, macOS, Android und eingeschränkt auf der Apple Watch. Wichtig zu wissen: Die Windows-Version wurde im Jahr 2025 eingestellt, eine Web-Version gibt es nicht. Wer am PC arbeitet, braucht also einen Mac.
Die Finanda App verbindet Konten, Depot und Versicherungen und zeigt dir Budget, Sparziele und Verträge in Echtzeit.
Das sind die wichtigsten Funktionen:
- Multibanking über viele Konten, Kreditkarten und Depots
- Automatische Kategorisierung deiner Umsätze
- Umsatzverwaltung und Auswertungen
- Budget- und Fixkostenplanung sowie Sparziele
- SEPA-Überweisungen direkt aus der App
- Anbindung von PayPal und Amazon
- Krypto-Wallets für den Überblick über digitale Werte
- Verschlüsselte Synchronisation zwischen deinen Geräten
Wie teuer ist Outbank?
Outbank läuft ausschließlich als Abo-Modell, einen Einmalkauf gibt es nicht mehr. Einen dauerhaft kostenlosen Tarif gibt es ebenfalls nicht. Du bekommst 14 Tage kostenlose Testphase, danach läuft das Abo automatisch weiter. Wenn du nur testen willst, denk also rechtzeitig ans Kündigen.
Aktuell stehen zwei Tarife zur Wahl:
- INDIVIDUAL: 3,99 Euro pro Monat oder 39,99 Euro pro Jahr
- BUSINESS: 9,99 Euro pro Monat oder 99,99 Euro pro Jahr
Lohnt sich die Bezahlversion von Outbank?
Für Privatpersonen reicht die INDIVIDUAL-Variante locker aus. Mit dem Jahresabo fährst du deutlich günstiger als mit der monatlichen Abrechnung. Die BUSINESS-Version ist klar auf Selbstständige und Unternehmen zugeschnitten, für den privaten Haushalt ist sie überdimensioniert.
Ob sich das Abo lohnt, hängt vor allem daran, wie wichtig dir Datenschutz ist. Wenn du deine Finanzdaten bewusst nicht in einer Cloud sehen willst, ist Outbank das Geld wert. Wer dagegen nur einen schnellen Überblick über ein oder zwei Konten braucht und keinen Wert auf lokale Speicherung legt, findet auch kostenlose Alternativen wie Finanzguru.
Nach den 14 Tagen verlängert sich das Abo automatisch. Trag dir den letzten Tag der Testphase direkt als Erinnerung im Kalender ein, wenn du nur testen willst. Kündigen geht über den jeweiligen App-Store, nicht über Outbank selbst.
Sicherheit und Datenschutz bei Outbank
Outbank arbeitet mit einer Zero-Knowledge-Architektur. Das bedeutet: Alle Finanzdaten werden verschlüsselt lokal auf deinem Gerät gespeichert, nicht in der Cloud. Der Anbieter selbst hat keinen Zugriff auf deine Daten, und ein Datenverkauf findet nicht statt.
Als deutscher Anbieter unterliegt Outbank der DSGVO und deutschen Datenschutzgesetzen. Die Synchronisation zwischen mehreren Geräten läuft ebenfalls verschlüsselt. Aus unserer Sicht setzt Outbank damit einen Maßstab, den viele Cloud-basierte Konkurrenten so nicht bieten.
Wer seine Finanzdaten wirklich privat halten will, findet kaum eine App, die das so konsequent umsetzt wie Outbank.
Uwe Lätsch, finanda
Ist Outbank ein guter Finanzmanager?
Ja, mit einem klaren Profil. Outbank ist ein starker Finanzmanager für alle, die Wert auf Datenschutz und eine große Bankenabdeckung legen. In unserem Test lief die Kontoanbindung zuverlässig, und die direkte Überweisung aus der App heraus ist ein echter Pluspunkt im Alltag.
Das spiegelt sich auch in den App-Store-Bewertungen: Im Apple App Store steht Outbank bei rund 4,0 von 5 Sternen, bei Google Play dagegen nur bei rund 2,3 von 5. Der Abstand zeigt, dass Android-Nutzer deutlich weniger zufrieden sind. Das deckt sich mit unserem Eindruck: Die iOS-Version ist ausgereifter.
Das hat uns im Test überzeugt:
- Konsequente lokale Datenspeicherung und starker Datenschutz
- Sehr große Bankenabdeckung im DACH-Raum mit über 4.500 Banken
- Direkte Überweisungen aus der App heraus
- Plattformübergreifende, verschlüsselte Synchronisation
Ganz ohne Schwächen ist die App nicht. Das solltest du kennen:
- Dauerhaft kostenloser Tarif fehlt
- Windows-Version eingestellt, als Desktop bleibt nur macOS
- Android-Version funktional hinter der iOS-Variante
- Keine Prognose künftiger Kontostände
Nutzer berichten im Google Play Store häufiger von Verbindungsproblemen und fehlenden Funktionen im Vergleich zur iOS-App. Wenn du hauptsächlich ein Android-Gerät nutzt, teste die App in den 14 Tagen gründlich, bevor du das Abo abschließt.
Outbank im Vergleich mit anderen Finanzmanager-Apps
Im direkten Vergleich mit anderen Multibanking-Apps sticht Outbank vor allem beim Datenschutz heraus. Konkurrenten setzen oft stärker auf Cloud-Komfort und Kontoprognosen, verzichten dafür aber auf die konsequente lokale Speicherung.
| App | Funktionen | Bedienung | Sicherheit & Datenschutz | Kosten | Gesamt | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Finanzguru | ★★★★☆ | ★★★★★ | ★★★★★ | ★★★★☆ | ★★★★⯨ | |
| Outbank (im Test) | ★★★★☆ | ★★★★☆ | ★★★★★ | ★★★☆☆ | ★★★★☆ | |
| Finanzblick | ★★★★☆ | ★★★⯨☆ | ★★★★⯨ | ★★★★★ | ★★★★☆ | |
| WISO Mein Geld | ★★★★★ | ★★★☆☆ | ★★★★⯨ | ★★★☆☆ | ★★★★☆ | |
| Money Manager | ★★⯨☆☆ | ★★★★☆ | ★★★⯨☆ | ★★★★☆ | ★★★☆☆ |
Unsere Bewertung von 1 bis 5 Sternen je Kategorie, so objektiv wie moeglich aus unserem Praxistest.
Wer die Alternativen kennenlernen möchte, findet bei unseren Erfahrungen mit Finanzblick einen guten Vergleichspunkt für eine weitere deutsche Multibanking-App.
Das waren unsere Erfahrungen mit Outbank
Nach mehreren Wochen im Alltag sind wir überzeugt: Outbank macht vieles richtig. Die App ist aufgeräumt, die Bankenanbindung breit, und das Datenschutz-Konzept ist eines der besten am Markt.
Uns hat besonders gefallen, dass unsere Finanzdaten das Gerät nicht verlassen und wir Überweisungen ohne Umweg direkt aus der App erledigen konnten. Das fühlt sich rund an.
Fair bleiben müssen wir bei den Schwächen: Wer Android nutzt oder auf einem Windows-PC arbeiten will, bekommt nicht das volle Erlebnis. Und ein kostenloser Dauertarif fehlt komplett.
Outbank ist die richtige Wahl für alle, die Datenschutz ernst nehmen, viele Konten bündeln wollen und im Apple-Ökosystem zu Hause sind. Wenn dir das wichtig ist, sind die 39,99 Euro pro Jahr gut angelegt.
Häufige Fragen
Uwe Lätsch ist Gründer von Finanda und begleitet seit über 15 Jahren Menschen bei Geldthemen. Er schreibt über Altersvorsorge, ETFs, Versicherungen und den Alltag mit Finanzen, immer verständlich und ohne Verkaufsdruck.