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Haushaltsbuch zum Ausdrucken kostenlos

Uwe Lätsch
Uwe Lätsch
Finanzexperte bei Finanda · Aktualisiert am 7. August 2026

Mit dem kostenlosen Haushaltsbuch als PDF zum Ausdrucken trägst du deine Einnahmen und Ausgaben per Hand ein und siehst am Monatsende schwarz auf weiß, was übrig bleibt. Zwei Seiten reichen, mehr brauchst du nicht.

Lad dir die Vorlage kostenlos herunter, druck sie aus und leg direkt los.

Was steckt in der Vorlage?

Die Vorlage ist ein PDF im DIN-A4-Format mit zwei Seiten. Seite eins ist deine Monatsübersicht, Seite zwei ein täglicher Ausgaben-Tracker.

Auf der Monatsübersicht findest du vier Bereiche zum handschriftlichen Ausfüllen. Du trägst deine Einnahmen ein, dann deine Fixkosten, danach die variablen Kosten und zum Schluss, was du sparst. Ganz unten steht eine Ergebniszeile. Dort rechnest du Einnahmen minus Ausgaben minus Sparen, und heraus kommt der Betrag, der dir am Monatsende übrig bleibt.

Damit du auch die kleinen Ausgaben nicht vergisst, gibt es die zweite Seite. Dort hältst du jeden Einkauf fest, mit Datum, Kategorie, kurzer Beschreibung und Betrag. Am Monatsende überträgst du die Summen in die Übersicht auf Seite eins.

Werfen wir einen Blick darauf, was jede Seite abdeckt.

InhaltWofür
Seite 1Monatsübersicht mit Einnahmen, Fixkosten, variablen Kosten, Sparen und ErgebniszeileÜberblick über den ganzen Monat
Seite 2Täglicher Tracker mit Datum, Kategorie, Beschreibung, BetragJede einzelne Ausgabe festhalten

Wie füllst du sie aus?

Du startest oben bei den Einnahmen und arbeitest dich Feld für Feld nach unten. Nimm dir dafür einmal die Woche fünf Minuten Zeit.

Trag zuerst dein Netto-Gehalt und alle weiteren Einnahmen wie Kindergeld oder Nebenjob in den Einnahmen-Block. Danach kommen die Fixkosten dran, also alles, was jeden Monat gleich hoch abgeht. Miete, Strom, Handyvertrag und Versicherungen gehören dorthin. Bei den variablen Kosten trägst du ein, was schwankt, etwa Lebensmittel, Sprit oder Freizeit. Genau dafür nutzt du den täglichen Tracker auf Seite zwei, damit dir nichts durchrutscht.

Am Monatsende zählst du alles zusammen und trägst die Summen ein. Dann füllst du die Ergebniszeile aus. Steht dort ein Plus, hast du Luft. Steht dort ein Minus, weißt du sofort, an welcher Stelle du im nächsten Monat gegensteuern musst. Wenn du ganz am Anfang stehst, hilft dir der Ratgeber zum Haushaltsbuch führen für Anfänger beim Einstieg.

Diese vier Stolperfallen erwischen fast jeden am Anfang.

  • Kleine Beträge wie Bäcker oder Kaffee einfach weglassen
  • Nur die großen Rechnungen eintragen und den Rest vergessen
  • Erst am Monatsende alles aus dem Kopf rekonstruieren
  • Sparen als letzten Rest behandeln statt als feste Position

Welche Kategorien gehören rein?

In dein Haushaltsbuch gehören vier große Blöcke: Einnahmen, Fixkosten, variable Kosten und Sparen. Jeder Block bündelt mehrere kleinere Kategorien.

Fixkosten sind die Zahlungen, die Monat für Monat fast gleich bleiben. Variable Kosten ändern sich, je nachdem wie viel du einkaufst oder unternimmst. Genau bei den variablen Kosten steckt oft das größte Sparpotenzial, weil du sie direkt beeinflussen kannst.

So sortierst du deine Ausgaben sinnvoll.

  • Einnahmen: Gehalt, Kindergeld, Nebenjob, Rückzahlungen
  • Fixkosten: Miete, Strom, Internet, Handy, Versicherungen, Abos
  • Variable Kosten: Lebensmittel, Sprit, Kleidung, Freizeit, Restaurant
  • Sparen: Notgroschen, Sparplan, Altersvorsorge

Wie das in echten Zahlen aussieht, zeigt ein Beispiel-Monatsbudget für eine Person mit 2.500 Euro netto. Die Zahlen sind Richtwerte, deine sehen anders aus. Trag deine eigenen Werte in die Vorlage ein und vergleich das Ergebnis mit diesem Beispiel.

BereichKategorieBetrag
EinnahmenNetto-Gehalt2.500 €
FixkostenMiete warm900 €
FixkostenStrom, Internet, Handy150 €
FixkostenVersicherungen, Abos120 €
Variable KostenLebensmittel350 €
Variable KostenFreizeit, Restaurant200 €
Variable KostenSprit, sonstiges180 €
SparenSparplan, Notgroschen300 €
ErgebnisÜbrig300 €

Lohnt sich das gegenüber einer App?

Das hängt davon ab, wie du tickst. Das gedruckte Haushaltsbuch ist stark, wenn du gern mit Stift schreibst und ein bewusstes Gefühl für dein Geld bekommen willst.

Beim Ausfüllen per Hand denkst du über jede Ausgabe kurz nach, und genau dieser Moment bringt viele zum Umdenken. Der Nachteil: Du musst dranbleiben und jeden Betrag selbst eintragen. Vergisst du ein paar Tage, wird die Übersicht lückenhaft.

Wenn dir das Abtippen zu mühsam ist, nimmt dir eine App die Arbeit ab. Die kostenlose finanda-App verbindet deine Konten per Multibanking, also der automatischen Verknüpfung mehrerer Bankkonten, und sortiert deine Ausgaben automatisch in Kategorien. Dein digitales Haushaltsbuch aktualisiert sich in Echtzeit, du siehst wiederkehrende Abos mit Sparpotenzial und behältst deine Verträge im Blick. finanda ist für Privatnutzer dauerhaft kostenlos, läuft auf iOS und Android und speichert die Daten auf Servern in Deutschland. Der Zugang läuft meist über einen Einladungscode, öffentlich funktioniert der Code 111790. Wenn du App-Optionen vergleichen willst, schau dir die kostenlose Haushaltsbuch App im Vergleich an oder wirf einen Blick auf die Finanzguru Alternative.

Stift oder App, was passt zu wem?

PDF-Vorlagefinanda-App
ErfassungPer Hand eintragenAutomatisch über Multibanking
KategorienSelbst zuordnenAutomatische Kategorisierung
AktualitätSo oft du einträgstIn Echtzeit
KostenKostenlosKostenlos für Privatnutzer
Passt fürStift-Fans, bewusstes TrackingAlle, die es bequem mögen

Mit ein paar einfachen Gewohnheiten bleibst du wirklich dran.

  • Häng die ausgedruckte Seite an einen sichtbaren Ort
  • Trag Ausgaben direkt am selben Tag ein
  • Setz dir einen festen Wochentag für die Auswertung
  • Belohn dich, wenn ein Monat im Plus endet

Das kostenlose Haushaltsbuch zum Ausdrucken ist der einfachste Start in deine Geldübersicht. Du druckst zwei Seiten aus, trägst Einnahmen, Fixkosten, variable Kosten und Sparen ein und siehst sofort, was übrig bleibt.

Lad dir die Vorlage kostenlos herunter und probier sie einen Monat lang aus. Wenn dir das Eintragen per Hand zu viel wird, steigst du später bequem auf die kostenlose finanda-App um.

FAQ

Ist die Haushaltsbuch-Vorlage kostenlos?

Ja, die Vorlage ist komplett kostenlos. Du lädst sie über den Download-Button als PDF herunter und druckst sie aus, ohne Anmeldung oder versteckte Kosten.

In welchem Format bekommst du die Vorlage?

Du bekommst ein PDF im DIN-A4-Format mit zwei Seiten. Seite eins ist die Monatsübersicht, Seite zwei ein täglicher Ausgaben-Tracker zum Ausfüllen per Hand.

Wie oft solltest du das Haushaltsbuch ausfüllen?

Am besten trägst du deine Ausgaben täglich in den Tracker ein. Die Monatsübersicht füllst du einmal am Anfang und rechnest sie am Monatsende zusammen.

Was bedeutet die Ergebniszeile?

Die Ergebniszeile zeigt, was übrig bleibt. Du rechnest Einnahmen minus Ausgaben minus Sparen. Ein Plus heißt, du hast Spielraum, ein Minus heißt, du gibst mehr aus als du einnimmst.

Wann ist die finanda-App die bessere Wahl?

Die App passt besser, wenn dir das Eintragen per Hand zu aufwendig ist. finanda verbindet deine Konten automatisch, sortiert die Ausgaben in Kategorien und ist für Privatnutzer dauerhaft kostenlos.

Brauchst du Vorkenntnisse, um die Vorlage zu nutzen?

Nein, die Vorlage ist für Anfänger gemacht. Du trägst deine Beträge einfach in die passenden Felder ein, mehr musst du nicht können.

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Uwe Lätsch
GESCHRIEBEN VON
Uwe Lätsch

Uwe Lätsch ist Gründer von Finanda und begleitet seit über 15 Jahren Menschen bei Geldthemen. Er schreibt über Altersvorsorge, ETFs, Versicherungen und den Alltag mit Finanzen, immer verständlich und ohne Verkaufsdruck.

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