Wie berechnest du deinen Stundenlohn?
Deinen Stundenlohn erhältst du, indem du das Monatsbrutto durch Wochenstunden mal 4,33 teilst.
Bei 3.000 € Monatsbrutto und 40 Wochenstunden ergeben sich rund 17,32 € pro Stunde. Der Faktor 4,33 steht für die durchschnittliche Zahl an Wochen pro Monat, also 52 geteilt durch 12.
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Wie rechnest du vom Jahresgehalt auf den Stundenlohn?
Beim Jahresgehalt teilst du die Bruttosumme durch Wochenstunden mal 52.
So verteilst du das Gehalt auf alle 52 Wochen des Jahres und erhältst den Verdienst je Arbeitsstunde. Diese Rechnung eignet sich, wenn dein Vertrag ein Jahresgehalt statt eines Monatsbetrags nennt.
Warum solltest du zwei Jobs über den Stundenlohn vergleichen?
Der Stundenlohn zeigt, was deine Arbeitszeit tatsächlich wert ist, während das Monatsgehalt die Arbeitsstunden verschweigt.
Ein höheres Monatsgehalt bei mehr Wochenstunden kann pro Stunde schlechter bezahlt sein als ein niedrigeres Gehalt mit kurzer Woche. Rechne beide Angebote auf den Stundenlohn herunter, bevor du dich entscheidest.
Anleitung: So vergleichst du zwei Jobangebote
Zwei Angebote lassen sich erst dann fair vergleichen, wenn du beide auf denselben Stundenlohn bringst.
Die Rechnung dauert nur wenige Minuten und deckt versteckte Unterschiede auf.
- Notiere für beide Jobs das Monatsbrutto und die Wochenstunden.
- Multipliziere die Wochenstunden jeweils mit 4,33.
- Teile das Monatsbrutto durch dieses Ergebnis.
- Vergleiche die beiden Stundenlöhne und wähle den höheren.
Wo liegen Mindestlohn und Minijob-Grenze 2026?
Der gesetzliche Mindestlohn liegt 2026 bei 13,90 € pro Stunde und steigt 2027 auf 14,60 €.
Die Minijob-Grenze liegt 2026 bei 603 € im Monat. Aus dieser Grenze ergibt sich eine feste Obergrenze an erlaubten Stunden, denn dein Stundenlohn bestimmt, wie viele Stunden du bis 603 € arbeiten darfst.