Was ist deine Rentenlücke?
Deine Rentenlücke ist dein gewünschtes Budget im Alter minus deiner gesetzlichen Rente.
Die gesetzliche Rente ersetzt bei vielen Menschen nur einen Teil des letzten Nettoeinkommens. Willst du im Alter monatlich 2.000 € zur Verfügung haben und bekommst 1.200 € gesetzliche Rente, beträgt deine Lücke 800 € pro Monat.
Die App verbindet deine Konten und zeigt dir Budget, Sparziele und Verträge in Echtzeit.
Wie viel Kapital brauchst du für deine Lücke?
Deinen Kapitalbedarf rechnest du als monatliche Lücke mal 12 mal rund 25 Rentenjahre.
Eine Lücke von 800 € im Monat führt so zu einem Kapitalbedarf von rund 240.000 €. Diese Summe soll über deine gesamte Rentenzeit reichen, deshalb steckt die Zahl der erwarteten Rentenjahre fest in der Rechnung.
Anleitung: So ermittelst du deine Rentenlücke
Deine Lücke lässt sich in wenigen Schritten sauber bestimmen.
Mit diesen Angaben rechnet dir der Rechner die nötige Sparrate bis zu deinem Rentenbeginn aus.
- Schau in deine jährliche Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung und notiere deine erwartete Rente.
- Lege fest, welches monatliche Budget du im Alter haben möchtest.
- Ziehe die erwartete Rente von deinem Wunschbudget ab, das ergibt deine monatliche Lücke.
- Trage deine Jahre bis zum Rentenbeginn ein, damit der Rechner mit 5 % Rendite die nötige Sparrate zurückrechnet.
Warum bleibt von der Rente weniger übrig als gedacht?
Von deiner Rente gehen im Alter noch Steuern sowie Kranken- und Pflegebeiträge ab, sodass netto oft nur 75 bis 80 % übrig bleiben.
Rechne also nicht mit dem vollen Betrag aus deiner Renteninformation. Aus einer Bruttorente von 1.200 € werden schnell nur noch rund 900 bis 960 € netto. Diesen Abschlag solltest du bei deinem Wunschbudget von Anfang an einplanen, sonst fällt deine echte Lücke größer aus.
Wie stark helfen dir die Erträge beim Ansparen?
Bei einer Laufzeit von 30 Jahren stammt oft mehr als die Hälfte deines Zielkapitals aus Erträgen.
Deine eigenen Einzahlungen sind also nur ein Teil der Lösung, den Rest übernimmt der Zinseszins. Je früher du anfängst, desto länger arbeiten deine Erträge für dich und desto kleiner ist die Sparrate, die du monatlich aufbringen musst. Wer spät startet, muss den fehlenden Zinseszins mit einer deutlich höheren Rate ausgleichen.