Anleitung: So funktioniert der ETF-Sparplan-Rechner
Der ETF-Sparplan-Rechner zeigt, wie dein Vermögen mit einem monatlichen Sparplan in einen Aktien-ETF wächst. Du trägst dein Startkapital, deine monatliche Sparrate, die erwartete Rendite pro Jahr und die Laufzeit ein. Der Rechner legt jede Rate monatlich an und verzinst den Bestand mit dem auf den Monat umgerechneten Renditesatz.
Der ausgewiesene Wert ist ein Bruttowert vor Steuern. Über den Schalter für die Abgeltungsteuer rechnet der Rechner rund 26,4 % auf die Gewinne, abzüglich der 30 % Teilfreistellung für Aktien-ETFs und deines Sparerpauschbetrags von 1.000 € im Jahr. So siehst du den Betrag, der nach Steuern übrig bleibt.
Über die weiteren Angaben blendest du die Fondskosten (TER) ein, die von der Rendite abgehen, dazu eine jährliche Erhöhung der Sparrate und die Inflation für die heutige Kaufkraft.
- Trag dein Startkapital und deine monatliche Sparrate ein.
- Setz eine realistische Rendite, für einen breiten Welt-ETF rund 7 % pro Jahr.
- Stell die Laufzeit auf deinen Anlagehorizont.
- Schalte bei Bedarf die Abgeltungsteuer dazu.
- Öffne die weiteren Angaben für Fondskosten, Dynamik und Inflation und tippe auf Jetzt berechnen.
Die App verbindet deine Konten und zeigt dir Budget, Sparziele und Verträge in Echtzeit.
Beispiel: 200 € im Monat über 20 Jahre
Du legst 1.000 € Startkapital und 200 € im Monat über 20 Jahre zu 7 % Rendite an. Der Rechner verzinst monatlich mit rund 0,565 % pro Monat.
Deine Einzahlungen summieren sich auf 1.000 € plus 48.000 €, also 49.000 €. Daraus wird ein Depot von grob 105.000 €. Rund 56.000 € davon sind Ertrag.
Schaltest du die Abgeltungsteuer dazu, bleiben nach Steuer und Teilfreistellung etwa 95.000 € übrig. Über 15 Jahre und länger gleichen sich schwache Börsenphasen erfahrungsgemäß aus.
Welche Rendite bringt ein ETF-Sparplan langfristig?
Langfristig lag der MSCI World im Schnitt bei rund 7 % pro Jahr. Eine Garantie ist das nicht, einzelne Jahre fallen deutlich schwächer oder stärker aus.
Wichtig ist der lange Atem. Über 15 Jahre und mehr haben sich Rückschläge in der Vergangenheit meist ausgeglichen. Thesaurierende ETFs legen Erträge automatisch wieder an.