Anleitung: So funktioniert der Rechner für die monatliche Auszahlung
Der Rechner arbeitet in zwei Richtungen. Oben wählst du, was berechnet werden soll: die mögliche monatliche Auszahlung aus deinem Vermögen oder das Vermögen, das du für deine Wunsch-Auszahlung brauchst. Dazu gibst du Rendite und Inflation ein und wählst zwischen Kapitalerhalt und Kapitalverzehr.
Beim Kapitalerhalt entnimmst du nur die reale Rendite, also Rendite minus Inflation. Dein Kapital bleibt in seiner Kaufkraft erhalten und die Auszahlung kann dauerhaft laufen. Beim Kapitalverzehr legst du eine feste Dauer fest und entnimmst eine höhere Rate, bis das Kapital am Ende aufgebraucht ist.
Zur Einordnung zeigt der Rechner zusätzlich die 4-Prozent-Regel. Über die weiteren Angaben rechnest du die Abgeltungsteuer vereinfacht ein.
- Wähl oben, was du berechnen willst: Auszahlung oder benötigtes Vermögen.
- Trag dein ETF-Vermögen oder deine Wunsch-Auszahlung ein.
- Setz die erwartete Rendite und die Inflation.
- Wähl den Modus Kapitalerhalt oder Kapitalverzehr.
- Stell bei Kapitalverzehr die Dauer ein und lies das Ergebnis ab.
Die App verbindet deine Konten und zeigt dir Budget, Sparziele und Verträge in Echtzeit.
Beispiel: 300.000 € Vermögen
Bei 300.000 € Vermögen, 5 Prozent Rendite und 2 Prozent Inflation kannst du im Modus Kapitalerhalt dauerhaft rund 726 € im Monat entnehmen, ohne die Kaufkraft anzugreifen.
Wählst du stattdessen Kapitalverzehr über 30 Jahre, sind rund 1.590 € im Monat möglich, danach ist das Kapital aufgebraucht. Die 4-Prozent-Regel liefert als Orientierung 1.000 € im Monat.
Kapital erhalten oder verzehren, was ist besser?
Wer ein Erbe hinterlassen oder maximale Sicherheit möchte, wählt Kapitalerhalt mit niedrigerer Auszahlung. Wer eine feste Versorgungslücke für einen bekannten Zeitraum schließen will, fährt mit Kapitalverzehr meist besser, weil die monatliche Auszahlung deutlich höher ausfällt. Ein Puffer aus Tagesgeld glättet schwache Börsenjahre zu Beginn der Entnahme.