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title: Wie viel Vermögen sollte man mit 40 haben?
url: https://finanda.de/finanzwisssen/wie-viel-vermoegen-mit-40/
author: Uwe Lätsch
publisher: Finanda (Vinlivt GmbH, München)
date_published: 2026-07-06T16:26:00+00:00
date_modified: 2026-08-15T14:22:40+00:00
categories: Finanzwissen
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# Wie viel Vermögen sollte man mit 40 haben?

> Wie viel Vermögen ist mit 40 normal? Median, Durchschnitt und Verteilung für Deutschland, alle Zahlen aus der Bundesbank-Studie auf einen Blick.

Mit 40 stellt sich für viele Menschen zum ersten Mal ernsthaft die Frage: Bin ich auf Kurs? Das Gehalt ist meist stabiler als mit 25, die Karriere läuft, vielleicht gibt es schon eine Immobilie oder ein Depot. Trotzdem wissen die wenigsten, wo sie im Vergleich zu anderen stehen.

Die Antworten liefert die Bundesbank mit ihrer PHF-Studie (Private Haushalte und ihre Finanzen), einer der umfangreichsten Erhebungen zu privaten Finanzen in Deutschland. Die Zahlen sind überraschend, manchmal ernüchternd, aber immer aufschlussreich. Du erfährst, was Median und Durchschnitt für dich bedeuten, wie sich das Vermögen mit dem Alter entwickelt und warum 100.000 Euro mit 40 schon eine Menge sind.

## Wie viel Vermögen hat ein Deutscher mit 40 im Schnitt?

In der Altersgruppe der 40- bis 49-Jährigen liegt das Durchschnittsvermögen bei 176.600 Euro netto. (Deutsche Bundesbank, PHF-Studie) Das klingt nach einer soliden Summe, sagt aber weniger aus, als man denkt.

Das Durchschnittsvermögen, also der Mittelwert aller Vermögen zusammengerechnet und durch die Anzahl der Personen geteilt, wird stark nach oben gezogen. Wer sehr viel besitzt, hebt den Schnitt für alle anderen mit an. Deshalb ist der Durchschnitt kein guter Maßstab dafür, was für die meisten Menschen realistisch ist. Viel aussagekräftiger ist der Median.

Der Median ist der Wert, bei dem genau die Hälfte aller Menschen mehr und die andere Hälfte weniger besitzt. Er zeigt, was wirklich in der Mitte der Gesellschaft los ist. Für die Altersgruppe 40 bis 49 Jahre liegt dieser Wert bei 87.900 Euro. (Deutsche Bundesbank, PHF-Studie) Das ist das Vermögen, das man als typisch für diese Lebensphase bezeichnen kann. Zwischen Median und Durchschnitt klafft eine Lücke von fast 90.000 Euro, was zeigt, wie ungleich das Vermögen verteilt ist.

Wichtig zu wissen: Die Bundesbank weist diese Zahlen für Altersgruppen aus, nicht für einzelne Altersjahre. Wer genau 40 ist, fällt je nach Auswertung in die Gruppe der 35- bis 44-Jährigen oder der 40- bis 49-Jährigen. Beide Gruppen liefern wertvolle Orientierung, aber eine Zahl exakt für „40 Jahre“ gibt es in keiner offiziellen Statistik.

## Wie entwickelt sich das Vermögen mit dem Alter in Deutschland?

Das Medianvermögen steigt mit dem Alter deutlich an und erreicht seinen Höhepunkt in der Gruppe der 55- bis 64-Jährigen mit 241.100 Euro. (Deutsche Bundesbank, PHF-Studie) Das ist mehr als das Siebenfache des Medianvermögens der unter 35-Jährigen.

Dieser Anstieg ist kein Zufall. Mit zunehmendem Alter wächst das Einkommen, Kredite werden abbezahlt, Immobilien steigen im Wert und das angesparte Kapital wirft Erträge ab. Wer mit 40 noch das Gefühl hat, nicht weit genug zu sein, liegt damit in guter Gesellschaft: Der größte Vermögenssprung passiert statistisch gesehen zwischen dem 44. und dem 54. Lebensjahr.

Die folgende Tabelle zeigt, wie sich das Medianvermögen über alle Altersgruppen hinweg verändert. Die Zahlen machen den Verlauf sehr greifbar.

AltersgruppeMedian-NettovermögenUnter 35 Jahre9.800 Euro35-44 Jahre33.400 Euro45-54 Jahre198.500 Euro55-64 Jahre241.100 Euro65-74 Jahre210.400 Euro75+ Jahre157.300 EuroQuelle: Deutsche Bundesbank, PHF-Studie

Auffällig ist der enorme Sprung zwischen der Gruppe der 35- bis 44-Jährigen und der 45- bis 54-Jährigen: Das Medianvermögen steigt dort von 33.400 auf 198.500 Euro, also fast auf das Sechsfache. Das liegt vor allem daran, dass in diesem Lebensabschnitt Immobilienkredite weitgehend abbezahlt sind und das Eigenheim als Vermögenswert voll zu Buche schlägt. Nach dem Renteneintritt sinkt das Medianvermögen wieder leicht, weil Menschen beginnen, ihr angespartes Geld zu verbrauchen.

## Sind 100.000 Euro mit 40 viel oder wenig?

Mit 100.000 Euro Nettovermögen mit 40 liegst du deutlich über dem Median der Altersgruppe 35 bis 44 Jahre, der bei 33.400 Euro liegt. (Deutsche Bundesbank, PHF-Studie) Wer mit 40 sechs Stellen auf dem Konto oder im Depot hat, gehört zur oberen Hälfte seiner Altersgruppe.

Das Medianvermögen der 40- bis 49-Jährigen liegt bei 87.900 Euro. Wer 100.000 Euro besitzt, liegt also auch in dieser Abgrenzung über der Mitte. Das relativiert sich allerdings schnell, wenn man bedenkt, dass in diesem Vermögen oft auch selbst genutztes Wohneigentum steckt. Wer 100.000 Euro als liquides Geld auf dem Konto oder im Depot hat, steht noch einmal deutlich besser da als jemand, dessen Vermögen komplett in einer Immobilie gebunden ist.

Ein direkter Vergleich der beiden relevanten Altersgruppen hilft bei der Einordnung:

AltersgruppeMedian-NettovermögenDurchschnittsvermögen35-44 Jahre33.400 Euronicht separat ausgewiesen40-49 Jahre87.900 Euro176.600 EuroQuelle: Deutsche Bundesbank, PHF-Studie

100.000 Euro liegen in beiden Abgrenzungen über dem Median. Wer diesen Betrag mit 40 angespart hat, gehört damit zur vermögenderen Hälfte seiner Generation. Das ist eine echte Leistung, auch wenn es sich im Alltag vielleicht nicht so anfühlt.

## Wie ungleich ist das Vermögen unter 40-Jährigen verteilt?

Die Vermögensungleichheit in der Altersgruppe der 35- bis 44-Jährigen ist sehr hoch: Der Gini-Koeffizient liegt bei 0,80. (Deutsche Bundesbank, PHF-Studie) Der Gini-Koeffizient ist ein Maß für Ungleichheit, das zwischen 0 (alle haben gleich viel) und 1 (eine Person besitzt alles) liegt. Ein Wert von 0,80 bedeutet, dass das Vermögen extrem ungleich verteilt ist.

Über alle Altersgruppen hinweg liegt der Gini-Koeffizient für private Nettovermögen in Deutschland bei rund 0,724. (Deutsche Bundesbank, PHF-Studie) Die 35- bis 44-Jährigen liegen also deutlich über diesem ohnehin schon hohen Gesamtwert. Mit zunehmendem Alter gleicht sich das etwas an: Bei den 45- bis 54-Jährigen sinkt der Gini-Koeffizient auf 0,73, was immer noch hoch ist, aber eine spürbare Annäherung zeigt.

Was steckt dahinter? In der Gruppe der 35- bis 44-Jährigen gibt es eine sehr breite Spanne: Manche haben noch Schulden aus dem Studium oder einem Kredit, andere haben bereits eine abbezahlte Immobilie oder ein gut gefülltes Depot. Diese Schere ist in keiner anderen Altersgruppe so weit geöffnet. Die wichtigsten Faktoren, die das Vermögen in dieser Lebensphase auseinandertreiben, sind:

- Wohneigentum: Wer eine Immobilie besitzt, hat oft ein Vielfaches des Vermögens von Mietern
- Bildungsweg: Wer früh ins Berufsleben eingestiegen ist, hatte mehr Zeit zum Sparen
- Einkommen: Große Gehaltsunterschiede zwischen Berufsgruppen wirken sich direkt auf die Sparfähigkeit aus
- Erbschaften und Schenkungen: Wer frühzeitig Vermögen übertragen bekommt, startet mit einem anderen Ausgangspunkt
- Familienstand und Kinder: Alleinerziehende oder Familien mit mehreren Kindern haben oft weniger Spielraum zum Sparen

Das erklärt auch, warum der Median so weit unter dem Durchschnitt liegt. Eine kleine Gruppe mit sehr hohem Vermögen zieht den Schnitt nach oben, während die Mehrheit deutlich weniger besitzt.

## Wie viel sollte man mit 40 monatlich sparen?

Eine offizielle Empfehlung, wie viel man mit 40 monatlich zurücklegen sollte, gibt es in Deutschland nicht. Was es gibt, ist die durchschnittliche Sparquote privater Haushalte: Sie liegt aktuell bei 11,1 Prozent des verfügbaren Einkommens. (Destatis) Das verfügbare Einkommen ist das Geld, das nach Steuern und Sozialabgaben übrig bleibt.

Was bedeutet das konkret? Wer netto 2.500 Euro im Monat verdient, spart bei dieser Quote rund 278 Euro pro Monat. Wer 3.500 Euro netto hat, käme auf etwa 389 Euro. Das klingt nach wenig, wenn man bedenkt, dass mit 40 die Altersvorsorge langsam in den Fokus rückt. Wer die [Finanzen der Deutschen](https://finanda.de/finanzwisssen/private-finanzen-der-deutschen/) insgesamt betrachtet, sieht: Viele Haushalte sparen deutlich weniger als empfohlen.

Ein einfaches Rechenbeispiel zeigt, wie sich eine monatliche Sparrate von 300 Euro über 27 Jahre bis zum Renteneintritt mit 67 entwickeln kann. Dabei wird eine durchschnittliche jährliche Rendite von 5 Prozent angenommen, wie sie langfristig etwa mit einem breit gestreuten [ETF-Sparplan](https://finanda.de/finanzwisssen/etf-statistiken/) realistisch ist.

RechenschrittWertMonatliche Sparrate300 EuroLaufzeit (40 bis 67 Jahre)27 Jahre = 324 MonateEingezahltes Kapital gesamt300 × 324 = 97.200 EuroAngenommene Rendite pro Jahr5 %Endkapital mit Zinseszinsca. 175.000 EuroVereinfachtes Rechenbeispiel, keine Garantie auf Rendite

Der Zinseszins-Effekt, also das Prinzip, dass Erträge selbst wieder Erträge erwirtschaften, macht hier den entscheidenden Unterschied: Aus 97.200 Euro eingezahltem Geld werden rund 175.000 Euro. Das ist fast das Doppelte des eingezahlten Betrags. Wer mit 40 noch kein Vermögen aufgebaut hat, kann also mit einer konsequenten Sparstrategie bis zur Rente noch eine erhebliche Summe aufbauen.

## Wie entwickelt sich das Vermögen von 40 bis zur Rente?

Das Medianvermögen steigt von der Gruppe der 35- bis 44-Jährigen (33.400 Euro) über die 45- bis 54-Jährigen (198.500 Euro) bis zu den 55- bis 64-Jährigen (241.100 Euro) stark an. (Deutsche Bundesbank, PHF-Studie) Wer mit 40 das Gefühl hat, noch nicht weit genug zu sein, liegt damit im statistischen Normalbereich.

Der Sprung zwischen 44 und 54 ist der größte im gesamten Lebensverlauf. In dieser Phase passieren mehrere Dinge gleichzeitig: Immobilienkredite laufen aus, das Einkommen ist auf dem Höhepunkt, und die Kinder sind oft aus dem Haus, was die monatlichen Ausgaben senkt. Wer mit 40 also noch nicht das Vermögen hat, das er sich wünscht, hat statistisch gesehen noch die produktivsten Sparjahre vor sich.

Wer mit [35 Jahren](https://finanda.de/finanzwisssen/wie-viel-vermoegen-mit-35/) bereits einen soliden Grundstock aufgebaut hat, profitiert in den Folgejahren besonders stark vom Zinseszins-Effekt. Wer dagegen erst mit 40 anfängt, hat immer noch 25 Jahre bis zur Rente. Das reicht für einen erheblichen Vermögensaufbau, wenn man konsequent bleibt.

Die Entwicklung des Medianvermögens lässt sich über den gesamten Lebensverlauf so zusammenfassen:

- Unter 35: Vermögensaufbau beginnt, oft noch Schulden aus Ausbildung oder Studium
- 35-44: Erstes nennenswertes Vermögen entsteht, Median bei 33.400 Euro
- 40-49: Median bereits bei 87.900 Euro, Immobilien spielen eine größere Rolle
- 45-54: Größter Sprung, Median bei 198.500 Euro, Kredite laufen aus
- 55-64: Höchstwert mit 241.100 Euro, kurz vor dem Renteneintritt
- 65-74: Leichter Rückgang auf 210.400 Euro, Vermögen wird genutzt
- 75+: Weiterer Rückgang auf 157.300 Euro

Mit 40 befindet man sich noch mitten im Aufbau. Wer jetzt anfängt, konsequent zu sparen und zu investieren, kann bis zur Rente noch erheblich aufholen. Wer bereits ein solides Fundament hat, kann es in den kommenden Jahren deutlich ausbauen.

## Welche Rolle spielt Wohneigentum für das Vermögen mit 40?

Wohneigentum ist in Deutschland der wichtigste einzelne Vermögensbaustein für die meisten Haushalte. Der durchschnittliche Wert selbst genutzten Wohneigentums liegt bei 190.800 Euro pro Haushalt. (IW-Auswertung auf Basis der Bundesbank-Daten) Das ist mehr als das Doppelte des Medianvermögens der 40- bis 49-Jährigen insgesamt.

Wer mit 40 eine Immobilie besitzt, hat damit in der Regel den größten Teil seines Nettovermögens in Stein gebunden. Eine Immobilie ist ein realer Sachwert, der langfristig an Wert gewinnen kann und im Alter mietfreies Wohnen ermöglicht. Dieses Vermögen ist allerdings nicht liquide, also nicht schnell verfügbar, wenn man es braucht.

Wer mit 40 noch Mieter ist, hat deshalb nicht automatisch weniger Vermögen, muss aber aktiver daran arbeiten, auf anderem Weg ein Polster aufzubauen. Die wichtigsten Unterschiede zwischen Eigentümern und Mietern beim Vermögensaufbau mit 40 sind:

- Eigentümer tilgen monatlich einen Kredit und bauen damit automatisch Vermögen auf
- Mieter zahlen monatlich Miete, die kein Vermögen aufbaut, haben aber mehr Flexibilität
- Eigentümer profitieren von Wertsteigerungen der Immobilie
- Mieter können ihr Geld in andere Anlageformen wie Aktien oder ETFs investieren
- Eigentümer haben oft weniger liquides Vermögen, dafür aber einen stabilen Sachwert

Wer mit 40 noch keine Immobilie hat und sich fragt, ob er noch kaufen soll, sollte das weniger als Frage des Vermögensaufbaus sehen und mehr als Lebensstilfrage. Finanziell können beide Wege zum Ziel führen, wenn man konsequent ist.

## Was gilt mit 40 als gutes Vermögen?

Eine offizielle Grenze, ab der ein Vermögen mit 40 als gut gilt, gibt es nicht. Als Orientierung lässt sich aber sagen: Wer über dem Median der eigenen Altersgruppe liegt, gehört zur vermögenderen Hälfte. Für die 40- bis 49-Jährigen liegt dieser Wert bei 87.900 Euro. (Deutsche Bundesbank, PHF-Studie)

Wer das Doppelte des Medians, also rund 175.000 Euro, besitzt, gehört bereits zum oberen Viertel seiner Altersgruppe. Wer das Durchschnittsvermögen von 176.600 Euro erreicht oder übertrifft, liegt ebenfalls weit über der Mitte. Dabei spielt es eine Rolle, ob dieses Vermögen in einer Immobilie steckt oder frei verfügbar ist. Wer mit [50 Jahren](https://finanda.de/finanzwisssen/wie-viel-vermoegen-mit-50/) in die nächste Lebensphase eintreten will, sollte spätestens jetzt prüfen, ob die Altersvorsorge auf Kurs ist.

So lassen sich verschiedene Vermögensniveaus mit 40 einordnen:

- Unter 33.400 Euro: Untere Hälfte der 35- bis 44-Jährigen
- 33.400 bis 87.900 Euro: Zwischen dem Median der 35- bis 44-Jährigen und dem Median der 40- bis 49-Jährigen
- 87.900 Euro: Genau im Median der 40- bis 49-Jährigen, also in der Mitte
- 100.000 bis 176.600 Euro: Über dem Median, unter dem Durchschnitt
- Über 176.600 Euro: Über dem Durchschnitt der 40- bis 49-Jährigen, oberes Viertel

Vermögen ist kein Selbstzweck. Entscheidend ist, ob das vorhandene Vermögen zur eigenen Lebenssituation passt und ob die Altersvorsorge auf einem guten Weg ist. Wer mit 40 noch wenig hat, aber konsequent spart, kann bis zur Rente noch viel aufholen.

## FAQ

### Wie viel Vermögen hat ein Durchschnittsdeutscher mit 40?

In der Altersgruppe der 40- bis 49-Jährigen liegt das Medianvermögen bei 87.900 Euro und das Durchschnittsvermögen bei 176.600 Euro. (Deutsche Bundesbank, PHF-Studie) Der Median ist der aussagekräftigere Wert, weil er zeigt, was die Mehrheit wirklich besitzt. Der Durchschnitt wird durch sehr hohe Vermögen nach oben verzerrt.

### Sind 50.000 Euro mit 40 wenig?

50.000 Euro mit 40 liegen über dem Median der 35- bis 44-Jährigen (33.400 Euro), aber unter dem Median der 40- bis 49-Jährigen (87.900 Euro). (Deutsche Bundesbank, PHF-Studie) Du liegst damit im oberen Bereich der jüngeren Gruppe, aber noch unter der Mitte der etwas älteren Gruppe. Von wenig kann man nicht sprechen, aber es gibt noch Luft nach oben.

### Wie viel sollte man mit 40 auf dem Konto haben?

Eine offizielle Empfehlung gibt es dafür nicht. Als Orientierung gilt: Wer über dem Median der eigenen Altersgruppe liegt, gehört zur vermögenderen Hälfte. Für die 40- bis 49-Jährigen liegt dieser Wert bei 87.900 Euro. (Deutsche Bundesbank, PHF-Studie) Dabei zählt nicht nur das Konto, sondern das gesamte Nettovermögen, also Ersparnisse, Depot und Immobilien minus Schulden.

### Wann ist der beste Zeitpunkt, mit dem Vermögensaufbau zu beginnen?

Je früher, desto besser, weil der Zinseszins-Effekt mit der Zeit immer stärker wirkt. Wer bereits mit [25 Jahren](https://finanda.de/finanzwisssen/wie-viel-vermoegen-mit-25/) anfängt zu sparen, hat mit 40 einen erheblichen Vorsprung. Wer erst mit 40 beginnt, hat aber immer noch rund 25 Jahre bis zur Rente, was für einen soliden Vermögensaufbau ausreicht, wenn man konsequent bleibt.

### Warum ist das Vermögen in Deutschland so ungleich verteilt?

Der Gini-Koeffizient für private Nettovermögen liegt in Deutschland bei rund 0,724, bei den 35- bis 44-Jährigen sogar bei 0,80. (Deutsche Bundesbank, PHF-Studie) Eine kleine Gruppe besitzt damit einen sehr großen Teil des gesamten Vermögens. Hauptgründe sind Wohneigentum, Erbschaften, Einkommensunterschiede und unterschiedliche Spargewohnheiten. Deutschland gehört damit zu den Ländern mit der höchsten Vermögensungleichheit in der Eurozone.

### Wie viel Prozent ihres Einkommens sparen Deutsche durchschnittlich?

Die durchschnittliche Sparquote privater Haushalte in Deutschland liegt aktuell bei 11,1 Prozent des verfügbaren Einkommens. (Destatis) Das ist der Anteil des Einkommens, der nach allen Ausgaben übrig bleibt und gespart oder investiert wird. Eine altersgruppenspezifische Sparquote nur für 40- bis 49-Jährige wird in offiziellen Statistiken nicht separat ausgewiesen.

### Über den Autor

**Uwe Lätsch** ist Geschäftsführer von finanda. Er bringt komplizierte Finanzthemen auf den Punkt und erklärt dir Zahlen, Statistiken und Vorsorge so einfach, dass du direkt etwas damit anfangen kannst.
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