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Welche kostenlosen Outbank-Alternativen gibt es?

Uwe Lätsch
Uwe Lätsch
Finanzexperte bei Finanda · Aktualisiert am 3. Oktober 2026
Welche kostenlosen Outbank-Alternativen gibt es?

Outbank ist eine solide Multibanking-App, aber sie passt nicht zu jedem. Vielleicht stört dich das Abo-Modell, du willst kostenlos starten oder du brauchst eine Vertragsverwaltung, die Outbank nicht ausdrücklich bewirbt. Dann lohnt sich ein Blick auf die Alternativen.

Outbank bündelt Bankkonten und Finanzanbieter in einer Oberfläche, speichert deine Daten lokal auf dem Gerät und kostet ab 3,99 Euro im Monat. Wer etwas anderes sucht, hat Optionen. Die bekannteste und am besten belegte Alternative ist Finanzguru. Schauen wir uns an, was sie bietet und für wen sie besser passt.

Was ist Outbank und warum suchen Nutzer eine Alternative?

Outbank ist eine Multibanking-App für iOS, Android und macOS. Du kannst dort mehr als 4.500 Banken und Finanzanbieter aus Deutschland, Österreich und der Schweiz verbinden, darunter Sparkassen, Volksbanken, ING, DKB und Commerzbank. Die App zeigt dir alle Konten in einer Übersicht, du kannst Überweisungen tätigen und Umsätze einsehen.

Der größte Kritikpunkt ist das Preismodell. Outbank gibt es nicht dauerhaft kostenlos: Du zahlst 3,99 Euro im Monat oder 39,99 Euro im Jahr für den Individual-Tarif. Wer Geschäftskonten einbinden will, zahlt 9,99 Euro im Monat. Es gibt zwar eine 14-tägige Testphase, danach wird aber abgebucht. Wer lieber kostenlos startet oder eine App mit integrierter Vertragsverwaltung sucht, schaut sich nach Alternativen um.

Uwe Lätsch, finanda

Die beste Outbank-Alternative ist die, die deine Banken unterstützt. Teste mit einem kostenlosen Zugang, ob alle deine Konten sauber eingebunden werden, bevor du ein Abo abschließt.

Uwe Lätsch, finanda

Welche Alternativen zu Outbank gibt es?

Die am besten belegte und direkt vergleichbare Alternative ist Finanzguru. Die App richtet sich an Nutzer in Deutschland und Österreich, ist kostenlos nutzbar und bringt eine Vertragsverwaltung mit, die Outbank in dieser Form nicht ausdrücklich anbietet. Schauen wir uns die wichtigsten Unterschiede im Detail an.

Andere Namen tauchen im Markt ebenfalls auf, etwa Finanzblick, MoneyCoach, MoneyMoney oder WISO Mein Geld. Für diese Apps liegen jedoch keine ausreichend geprüften aktuellen Angaben zu Preisen, Funktionen und Datenschutz vor. Deshalb konzentriert sich dieser Vergleich auf Finanzguru als die am besten dokumentierte Alternative.

Finanzguru als Outbank Alternative

Finanzguru ist eine Finanzmanagement-App für iOS und Android. Du verbindest dort Girokonten, Sparkonten, Depots und sogar Krypto-Börsen und bekommst eine zentrale Übersicht über Einnahmen und Ausgaben. Was Finanzguru von Outbank klar unterscheidet: Es gibt eine kostenlose Grundversion, und die App bietet ausdrücklich eine Vertragsübersicht samt Kündigungsfunktion direkt aus der App heraus.

Finanzguru gibt an, mehr als 4.000 Banken und Anbieter zu unterstützen, und nutzt laut eigener Sicherheitsseite PSD2-konforme Bankenschnittstellen. PSD2 ist eine EU-Richtlinie, die Banken verpflichtet, sichere Schnittstellen für Drittanbieter bereitzustellen. Die Daten werden nach Anbieterangaben auf deutschen Servern gespeichert, nicht lokal auf deinem Gerät. Das ist ein wesentlicher Unterschied zu Outbank, wo laut einem Testbericht des Handelsblatts die Datenhaltung lokal erfolgt.

Was kostet Finanzguru?

Die Grundversion von Finanzguru ist kostenlos. Du kannst damit Konten verbinden, Einnahmen und Ausgaben einsehen, Verträge im Blick behalten und Verträge direkt kündigen. Für erweiterte Funktionen gibt es Finanzguru Plus als kostenpflichtiges Upgrade.

Bei den Preisen für Finanzguru Plus widersprechen sich die offiziellen Quellen leider: Eine Seite nennt 0,99 Euro pro Woche, eine andere 2,99 Euro pro Monat. Welcher Preis für dich gilt, siehst du am sichersten direkt im aktuellen Kaufdialog der App.

Gut zu wissen

Multibanking-Apps greifen über die PSD2-Schnittstelle auf deine Konten zu. Deine Zugangsdaten bleiben bei der Bank, die App sieht nur das, was du freigibst.

Outbank vs. Finanzguru: Die wichtigsten Unterschiede

Schauen wir uns die beiden Apps direkt nebeneinander an. Die folgende Tabelle fasst die belegten Unterschiede zusammen, damit du auf einen Blick siehst, wo sie sich wirklich unterscheiden.

Besonders auffällig sind die Unterschiede bei Datenhaltung, Vertragsverwaltung und Plattformverfügbarkeit. Genau diese drei Punkte entscheiden für viele Nutzer, welche App besser zu ihrem Alltag passt.

OutbankFinanzguru
GrundmodellKostenpflichtiges AboKostenlose Grundversion
Preis3,99 €/Monat oder 39,99 €/Jahr (Individual)Kostenlos, Plus-Tarif laut Quellen 0,99 €/Woche oder 2,99 €/Monat
PlattformeniOS, Android, macOSiOS, Android
Unterstützte BankenÜber 4.500Über 4.000
DatenhaltungLokal auf dem GerätDeutsche Server laut Anbieter
VertragsverwaltungNicht ausdrücklich belegtVertragsübersicht und Kündigung aus der App
GeschäftskontenBusiness-Tarif für 9,99 €/MonatNicht belegt
Testphase14 Tage kostenlosKostenlose Grundversion dauerhaft

Für wen ist Outbank die bessere Wahl?

Outbank macht Sinn, wenn du Wert auf lokale Datenhaltung legst. Deine Finanzdaten liegen dann nicht auf einem fremden Server, sondern auf deinem eigenen Gerät. Das ist für viele Nutzer ein wichtiges Argument, gerade wenn es um sensible Bankdaten geht.

Außerdem ist Outbank die einzige der beiden Apps, die auch auf dem Mac läuft. Wer iPhone und MacBook kombiniert und seine Finanzen auf beiden Geräten im Blick haben will, ist mit Outbank besser bedient. Auch wer Geschäftskonten einbinden will, findet bei Outbank einen dedizierten Business-Tarif für 9,99 Euro im Monat.

Für wen ist Finanzguru die bessere Wahl?

Finanzguru ist die naheliegendere Wahl, wenn du kostenlos starten willst. Die Grundfunktionen sind dauerhaft gratis, du musst keine Kreditkarte hinterlegen und kein Abo abschließen, um die App sinnvoll zu nutzen. Das ist ein klarer Vorteil gegenüber Outbank, wo nach 14 Tagen Kosten anfallen.

Wer außerdem seine Verträge im Blick behalten und direkt aus der App kündigen will, findet das bei Finanzguru ausdrücklich als Funktion. Das macht die App besonders interessant für alle, die nicht nur Bankkonten verwalten, sondern auch Streaming-Abos, Versicherungen oder andere laufende Verträge im Überblick haben wollen.

Was du beim Wechsel beachten solltest

Bevor du wechselst, lohnt es sich, ein paar Dinge zu klären. Erstens: Welche Banken nutzt du, und werden sie von der neuen App unterstützt? Beide Apps decken einen großen Teil des deutschen Markts ab, aber nicht jede Funktion ist bei jeder Bank identisch verfügbar. Das hängt von der technischen Anbindung des jeweiligen Instituts ab.

Zweitens solltest du dir überlegen, wie du zu Datenschutz und Datenhaltung stehst. Outbank speichert lokal, Finanzguru auf deutschen Servern. Lokale Speicherung bedeutet mehr Kontrolle, kann aber die Synchronisierung zwischen Geräten erschweren. Serverbasierte Speicherung erleichtert den Gerätewechsel, setzt aber Vertrauen in den Anbieter voraus. Lies in beiden Fällen die aktuelle Datenschutzerklärung, bevor du deine Bankzugänge verknüpfst.

FAQ: Outbank Alternative

Gibt es eine kostenlose Alternative zu Outbank?

Ja. Finanzguru bietet eine dauerhaft kostenlose Grundversion an. Du kannst damit Konten verbinden, Einnahmen und Ausgaben einsehen und Verträge verwalten, ohne etwas zu bezahlen. Outbank bietet dagegen nur eine 14-tägige Testphase, danach kostet das Individual-Abo 3,99 Euro im Monat.

Welche Multibanking-App ist am sichersten?

Eine pauschale Antwort lässt sich nicht geben. Outbank speichert deine Daten laut einem Handelsblatt-Testbericht lokal auf dem Gerät und verschlüsselt sie. Finanzguru gibt an, Daten auf deutschen Servern zu speichern und PSD2-konforme Schnittstellen zu nutzen. Beide Ansätze haben ihre Berechtigung, entscheidend ist, welches Modell besser zu deinen Anforderungen passt. Lies die Datenschutzerklärung des jeweiligen Anbieters, bevor du deine Bankzugänge verknüpfst.

Kann ich mit Finanzguru auch Verträge kündigen?

Ja. Finanzguru bietet laut offizieller Website eine Vertragsübersicht und die Möglichkeit, Verträge direkt aus der App heraus zu kündigen. Das ist eine Funktion, die Outbank in dieser Form nicht ausdrücklich bewirbt.

Funktioniert eine Outbank Alternative auch auf dem Mac?

Outbank selbst ist für iOS, Android und macOS verfügbar. Finanzguru ist laut offizieller Sicherheitsseite nur für iOS und Android belegt, eine native macOS-Version wird dort nicht genannt. Wer eine Multibanking-App auf dem Mac braucht, ist mit Outbank aktuell besser aufgestellt.

Wie viele Banken unterstützt Finanzguru?

Finanzguru nennt auf seiner Sicherheitsseite mehr als 4.000 Banken und Anbieter. Eine andere Seite des Anbieters spricht von über 3.000 Banken in Deutschland. Die genaue Zahl hängt also von der Zählweise ab. Für die meisten deutschen Nutzer dürfte die eigene Hausbank in jedem Fall dabei sein.

Kann ich Outbank und Finanzguru gleichzeitig nutzen?

Technisch spricht nichts dagegen, beide Apps parallel zu installieren und zu testen. Da Finanzguru eine kostenlose Grundversion hat, kannst du die App ausprobieren, ohne Outbank sofort kündigen zu müssen. So findest du heraus, welche App besser zu deinem Alltag passt, bevor du eine Entscheidung triffst.

Ist Finanzguru von der BaFin reguliert?

Finanzguru gibt auf seiner Website an, von der BaFin reguliert zu sein. Die BaFin ist die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht und überwacht Finanzdienstleister in Deutschland. Die genaue Erlaubnisart und das regulierte Unternehmen sind in den öffentlich zugänglichen Quellen nicht näher spezifiziert. Wenn du das genau wissen willst, prüfe das Impressum der App und das öffentliche Unternehmensregister der BaFin.

Lohnt sich der Wechsel von Outbank zu Finanzguru?

Das hängt davon ab, was dir wichtig ist. Wenn du Kosten sparen willst und eine Vertragsverwaltung brauchst, ist Finanzguru die naheliegendere Wahl. Wenn du Wert auf lokale Datenhaltung legst, macOS nutzt oder Geschäftskonten einbinden willst, bleibt Outbank die besser belegte Option. Da Finanzguru kostenlos startbar ist, kannst du die App einfach testen und selbst entscheiden.

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Uwe Lätsch
GESCHRIEBEN VON
Uwe Lätsch

Uwe Lätsch ist Gründer von Finanda und begleitet seit über 15 Jahren Menschen bei Geldthemen. Er schreibt über Altersvorsorge, ETFs, Versicherungen und den Alltag mit Finanzen, immer verständlich und ohne Verkaufsdruck.

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